
Per Camper durch den Südwesten
(Leseprobe aus AMERICA Journal 5/2012)
Nirgendwo sind die USA so ursprünglich, ist ihre Natur so prägnant und unverwechselbar wie im Südwesten. Highways durchziehen die Wüsten wie Schneisen, kleine Seitenpfade führen mitten hinein in die spektakulärsten Landschaften. Wer diese magische Welt möglichst unabhängig erkunden will, für den gibt es keine bessere Art zu reisen als das Wohnmobil.
Die Reise beginnt in San Francisco, doch dort lassen wir das Wohnmobil erst mal stehen. Viel zu steil und schmal sind die Straßen. Stattdessen nehmen wir das Cable Car, essen Seafood-Lunch am Fisherman's Wharf und machen einen Ausflug nach Alcatraz. Doch dann lassen wir die trendigen Coffee Shops und die elegante Golden Gate Bridge hinter uns und es geht los: Über den legendären Highway One steuern wir unser weißes Wohnmobil auf unserer ersten Etappe nach Santa Barbara.
Sagenumwoben ist diese Straße, die zu den größten Attraktionen Kaliforniens gehört, auch wenn man während der Hochsaison öfter mal nur im Schritttempo vorankommt. Die Stellplätze auf den Campgrounds sollte man in dieser Zeit am besten mehrere Wochen im Voraus reservieren.
Weiße Sandstrände und zerklüftete Felsküsten, schäumende Brandung und vom Wind zerzauste Zypressen, vor allem aber das milde Klima ziehen Urlauber aus aller Welt an. Zwischen Carmel und Santa Barbara gehört der Highway One zu den Traumstraßen der Welt.
Das Gesicht der Erde
Zwischen Point Lobos und San Simeon erstreckt sich Big Sur. Die Straße wird zur Berg-und-Tal-Bahn und führt in 90 Metern Höhe über die Bixby Creek Bridge. Im Winter kommen Grauwale auf ihrer Wanderung in warme Gewässer an der Küste vorbei. Zerklüftete Felsen, sanfte Hügel, dichte Wälder und sattgrüne Wiesen lassen Big Sur wie das Zauberreich aus einem Fantasy-Roman erscheinen.
Die ersten Siedler kamen nach dem kalifornischen Goldrausch um 1850, im letzten Jahrhundert folgten vor allem Schauspieler, Musiker, Maler und Literaten. "Das Gesicht der Erde, wie der liebe Gott es haben wollte", nannte der Literat Henry Miller ("Wendekreis des Krebses") seine Wahlheimat. Er genoss das Leben in der entspannten Atmosphäre, die damals noch in den abgelegenen Canyons und auch an der Küste herrschte. Einige Autoren der Beat-Generation schlossen sich ihm in der Wahl ihres Wohnortes an, und Jack Kerouac setzte der Gegend mit "Big Sur" sogar ein literarisches Denkmal.
[...]
Den vollständigen Bericht und natürlich viele andere Artikel und Reportagen finden Sie in der September/Oktober-Ausgabe 5/2012 des AMERICA Journals.
Erhältlich im gut sortierten Zeitschriftenhandel, in Bahnhofsbuchhandlungen oder gleich hier im Shop
Nirgendwo sind die USA so ursprünglich, ist ihre Natur so prägnant und unverwechselbar wie im Südwesten. Highways durchziehen die Wüsten wie Schneisen, kleine Seitenpfade führen mitten hinein in die spektakulärsten Landschaften. Wer diese magische Welt möglichst unabhängig erkunden will, für den gibt es keine bessere Art zu reisen als das Wohnmobil.
Die Reise beginnt in San Francisco, doch dort lassen wir das Wohnmobil erst mal stehen. Viel zu steil und schmal sind die Straßen. Stattdessen nehmen wir das Cable Car, essen Seafood-Lunch am Fisherman's Wharf und machen einen Ausflug nach Alcatraz. Doch dann lassen wir die trendigen Coffee Shops und die elegante Golden Gate Bridge hinter uns und es geht los: Über den legendären Highway One steuern wir unser weißes Wohnmobil auf unserer ersten Etappe nach Santa Barbara.
Sagenumwoben ist diese Straße, die zu den größten Attraktionen Kaliforniens gehört, auch wenn man während der Hochsaison öfter mal nur im Schritttempo vorankommt. Die Stellplätze auf den Campgrounds sollte man in dieser Zeit am besten mehrere Wochen im Voraus reservieren.
Weiße Sandstrände und zerklüftete Felsküsten, schäumende Brandung und vom Wind zerzauste Zypressen, vor allem aber das milde Klima ziehen Urlauber aus aller Welt an. Zwischen Carmel und Santa Barbara gehört der Highway One zu den Traumstraßen der Welt.
Das Gesicht der Erde
Zwischen Point Lobos und San Simeon erstreckt sich Big Sur. Die Straße wird zur Berg-und-Tal-Bahn und führt in 90 Metern Höhe über die Bixby Creek Bridge. Im Winter kommen Grauwale auf ihrer Wanderung in warme Gewässer an der Küste vorbei. Zerklüftete Felsen, sanfte Hügel, dichte Wälder und sattgrüne Wiesen lassen Big Sur wie das Zauberreich aus einem Fantasy-Roman erscheinen.
Die ersten Siedler kamen nach dem kalifornischen Goldrausch um 1850, im letzten Jahrhundert folgten vor allem Schauspieler, Musiker, Maler und Literaten. "Das Gesicht der Erde, wie der liebe Gott es haben wollte", nannte der Literat Henry Miller ("Wendekreis des Krebses") seine Wahlheimat. Er genoss das Leben in der entspannten Atmosphäre, die damals noch in den abgelegenen Canyons und auch an der Küste herrschte. Einige Autoren der Beat-Generation schlossen sich ihm in der Wahl ihres Wohnortes an, und Jack Kerouac setzte der Gegend mit "Big Sur" sogar ein literarisches Denkmal.
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Den vollständigen Bericht und natürlich viele andere Artikel und Reportagen finden Sie in der September/Oktober-Ausgabe 5/2012 des AMERICA Journals.
Erhältlich im gut sortierten Zeitschriftenhandel, in Bahnhofsbuchhandlungen oder gleich hier im Shop